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kaffeehandwerksbetrieb

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Qype

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Frohes neues Jahr! Ab 9.1. wieder geöffnet!

Posted: Januar 3rd, 2012 | Author: matthias | Filed under: Allgemein | No Comments »

Hallo zusamnen,

wir hoffen, dass ihr es gut ins Neue Jahr geschafft habt.

Nur zur Info der Vollständigkeit halber: wir haben erst ab Montag den 9.1. wieder geöffnet.

Wir sind sehr gespannt auf 2012 und hoffen, in diesem Jahr einiges bewegen zu können.

Bis dann


3 Jahre Hoppenworth & Ploch – Tag der offenen Tür am Donnerstag 8.12.

Posted: Dezember 5th, 2011 | Author: matthias | Filed under: Öffnungszeiten | No Comments »

Diesen Donnerstag feiern Hoppenworth & Ploch 3-jähriges Bestehen!

Am 8.12.2008 haben wir mit diesem Projekt angefangen und uns in eurer Begleitung stets weiterentwickelt. Wir wollen daher Danke sagen für diese Zeit und an diesem Tag ein etwas anderes Programm fahren.

Keine Angst, eure Kaffeeversorgung ist auch an diesem Tag (und insbesondere dann) sichergestellt. Es gibt jedoch noch 1-2 weitere Stände im Foyer und auch sonst noch kleine Besonderheiten.

Am 10.12. findet im Partykeller ab 22 Uhr außerdem endlich mal wieder eine Party statt zu der ihr alle eingeladen seid. Musikalisch werden wir uns im 90er- und  Elektrobereich bewegen.

Wir freuen uns schon drauf, Matthias, Julian (Hoppenworth & Ploch) und das Team!


Neuer Kaffee: Brasil – Santa Luzia

Posted: November 30th, 2011 | Author: matthias | Filed under: Kaffees | No Comments »

Dieser Brasil ersetzt unseren Brasil Das Almas, der wirklich ausgezeichnet war und den wir sehr vermissen werden. Aber da unsere Strategie anfangs nicht unbedingt auf “klassische” Pulped Naturals aus Brasilien ausgerichtet war, hatten wir nicht unbedingt viel davon eingekauft und das bißchen, das wir hatten ist schon weg, was uns in die schöne Situation versetzt, dass wir nochmal nachgelegen und uns mehrere Brasil-Proben am Cupping-Tisch anschauen mussten. Das Ergebnis ist der Santa Lucia:

  • Land: Brasilien

  • Region: südliches Minas
  • Aufbereitung: Pulped Natural
  • Farm: Fazenda Santa Luzia
  • Anbauhöhe: 900-1100m
  • Varietäten: Catuai, Mundo Novo, Icatu, Bourbon

Die Fazenda Santa Lucia gehört Rafik el Youssef Mouallem. Im Jahr 2002 wurde begonnen, Kaffee biologisch anzubauen unter Zuhilfenahme von deren eigenen Produktionsinputs. Die Zertifizierung wurde 2003 erfolgreich abgeschlossen und die Kaffees der Farm erzielten exzellente Bewertungen in den Wettbewerben, an den sie teilnahmen. Die Farm verfügt über 579 Hektar, davon 36, die für den Kaffeeanbau entfallen. Die Düngung erfolgt hauptsächlich über Kompost.

Im Gegensatz zum Das Almas geht der Santa Luzia noch mehr in die Richtung klassischer Brasil. Er ist etwas weniger rein (clean cup), ist aber trotzdem sehr „saftig“. Er hat mehr für brasilianische Kaffees typische Aromen von Milchschokolade und Nüssen. Die Säure ist sehr ausgewogen. Hin und wieder ergeben sich Noten, die an Zimt oder Magenbrot erinnern. Welcher Kaffee könnte besser zur Jahreszeit passen?


Neuer Kaffee – Kenia Gatina AA

Posted: November 25th, 2011 | Author: matthias | Filed under: Kaffees | No Comments »

Wir haben einen Neuzugang bei unseren Kaffees, der den Kenia Gethumbwini Peaberry ersetzt, und zwar den Kenia Gatina AA.

Kurzprofil:

  • Provinz: Zentral
  • District: Nyeri
  • Ort: Konyu
  • Typ/Sortierung: Kenia AA
  • Varietäten: SL28 und SL34
  • Boden: vulkanisch
  • Höhe: ca. 1800m

Die Kaffees kommen von insgesamt 527 Farmern, die im Schnitt 150 Kaffeebäume besitzen. Silbereichen, Macadamia- und Eukalyptus-Bäume spenden Schatten. Der Kaffee wird handgepflückt. Das für die Aufbreitung genutzte Wasser kommt vom Kagure-Fluss. Die Bauern pflanzen zusätzlich auch Tee, Getreide, Bananen und Gemüse an.

Der Gatina ist ebenso wie der Gethumbwini ein Lustkauf, allerdings mit noch mehr Lust. Dieser Kaffee ist wirklich außergewöhnlich und geht extrem in die Breite, obwohl er gewaschen und nicht natürlich aufbereitet wurde. Dadurch ist er aber gleichzeitig auch extrem rein und frei von Fehl- oder Fermentationsaromen. Er verfügt über eine hohe Säure, einen mittleren Körper und eine Höhe Süße. Er hat sehr ausgeprägte Noten von schwarzer Johannisbeere.

Aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit hat der Kaffee auch seinen Preis. Wir werden deshalb als “neuen” gebrühten Filterkaffee standardmäßig den auch schon sehr leckeren Cafetalera Herbazu aus Costa Rica verwenden und den Gatina für einen kleinen Aufpreis anbieten. Allerdings werden wir den Preis so gestalten, dass er als Einladung zu verstehen ist, den Kaffee zu probieren und zu erleben.


Der Herbst-Espresso bzw. unsere Herbst-Single-Estates

Posted: November 5th, 2011 | Author: matthias | Filed under: Allgemein | 3 Comments »

Seit einiger Zeit doktern wir an einer Mischung unserer Rohkaffees für unsere erste feste saisonale Espressoröstung.

Leider müssen wir dieses Projekt für den Moment für “gescheitert” erklären. Wir haben sehr viel probiert, haben alle Kaffees einzeln ausgeröstet und dann geblendet (gemischt) und haben Kaffees für dem Rösten gemischt und dann gebrüht. Wir haben verschiedene Mischungverhätlnisse probiert, aber nie das Rezept gefunden, das zu einem harmonischen Ganzen geführt hätte, das den einzelnen Zutaten überlegen gewesen wäre.

Anders sah das aus, wenn wir unsere Kaffees als Singles, also ohne zu mischen, probiert haben. Wir haben mit dem Costa Rica Cafetalera Herbazu, dem El Salvador El Borbollon und dem Brasil Das Almas drei Kaffees gefunden, die für sich genommen außergwöhnlich sind und sehr ausgeprägte individuelle Eigenschaften haben. Außerdem sind sie für sich genommen relativ komplett und wir haben nicht den Eindruck, dass den Kaffees standalone etwas “fehlen” würde, das man ihm durch eine weitere Zutat beibringen müßte. Deshalb sind wir nicht unbedingt traurig darüber, nur wird das Angbot dadurch etwas komplizierter. Wir halten Euch auf jeden Fall up-to-date, was das angeht, denn wir sind ständig am Experimentieren. Nichtsdestotrotz wird es in nächster Zeit unsere Kaffees als Singles geben.

Als Standard Espresso im Ausschank variieren wir zwischen unserem El Salvador – El Borbollon und vor allem unserem Brasil – Das Almas.

Den El Salvador rösten wir bis kurz vor den zweiten Crack, womit wir ein wenig von unserer Philosophie abweichen, möglichst hell zu rösten. Der El Salvador hat durch seine gewaschene Aufbereitung eine etwas prägnantere Säure, ist aber auch total süß und wenn richtig gezogen, hat er auch ordentliche taktile Reize mit an Bord (Körper). Insgesamt ist er sehr süß und gleichzeitig komplex und besitzt leichte (!) Zitrusaromen. Der Nachgeschmack ist langanhaltend und intensiv und erinnert an Zartbitterschokolade.

Der Brasil hat weniger Säure und noch mehr Körper. Durch die geringere Säure im Vergleich zum El Salvador und dem Costa Rica können wir ihn ebenfalls sehr hell ausrösten, um ihn breitentauglich zu machen. Gerade, wenn er beim Rösten das erste mal voll entwickelt ist, holen wir ihn raus. Brasilianische Kaffees werden typischerweise nach der “Pulped Natural”-Methode aufbereitet. Dadurch schmecken sie nicht so “sauber” bzw. “rein”, wie gewaschene Kaffees. Insbesondere Brasilianische Kaffees schmecken ganz gerne mal leicht nach Gummi (nicht so sehr wie Robustas natürlich). Dieser hier nicht. Er ist für einen Brasil sehr rein. Er schmeckt ein wenig nach Aprikosenmarmelade und ist sehr “saftig”. Gleichzeitig enststeht im Mund der Eindruck von einem Stück MIlchschokolade. Wir finden, dass er ein sehr guter Allrounder ist, mit dem die meisten (uns eingeschlossen) ihre Freude haben werden.

Der Costa Rica Cafetalera ist etwas spezieller. Er ist ähnlich wie der El Salvador sehr complex, hat aber auch eine noch etwas höhere Säure. Wir wollen diese nur ungern herausrösten, um ihn für den “allgemeineren” Geschmack zugänglich zu machen. Wenn wir ihn so rösten, dass er gerade voll entwickelt ist, dass er also keine Eigenschaften mehr von grünem Kaffee hat, ist er sehr ambivalent. Er hat zwar zum einen eine hohe Säure, aber auch eine Herbe im Abgang, was die Assoziation mit Grapefruit hervorruft.

Wir behalten das weiterhin im Auge und werden Änderungen unserer Wahrnehmung bzw. des Sortiments mitteilen.

Gleichzeitig geht mit diesem Post unser Shop das erste Mal online (Edit wieder vorrübergehend offline…). Falls ihr inhaltliche Fehler finden solltet, teilt uns die bitte mit. Wir werden noch ein paar Änderungen an den Texten durchführen und schauen, dass das noch ein etwas rundere Sache wird, aber ich glaube, das funktioniert für den Anfang schon einmal.

Edit: Shop wieder offline.


Willkommen im Wintersemster 2011/2012 – wieder ab 9:30 Uhr auf!

Posted: Oktober 18th, 2011 | Author: matthias | Filed under: Öffnungszeiten | No Comments »

Das Semster hat wieder angefangen und seit zwei Tagen haben wir statt bisher ab 12 wieder schon ab 9:30 Uhr auf. Wir freuen uns darauf, viele altbekannte Gesichter wiederzusehen und natürlich auch darüber, viele neue kennenzulernen.

Das meiste bleibt beim alten, außer, dass es natürlich jetzt um einiges turbulenter wird.

Heute hatten wir leider aufgrund eines kleinen technischen Malheurs keine Brownies und uns sind drei Kisten Milch kaputt gegangen, weshalb wir bis Donnerstag mit Landliebe statt mit Weidenhof-Milch unterwegs sind.

Wir hoffen aber, dass wir die meisten Probleme abwenden können und wir ein kuscheligen Wintersemester haben und unseren koffeinhaltigen Beitrag zu  größtmöglichem Lernerfolg leisten können.


Kaffeevorstellung: Cafetalera Herbazú – Costa Rica

Posted: Oktober 3rd, 2011 | Author: matthias | Filed under: Kaffees | No Comments »

Last but not least der dritte Teil unseres saisonalen Blends:

Farm: Herbazú

Varietät: Caturra und Villa Sarchí

Aufbereitung: Gewaschen und getrocknet auf einem “Patio” (große Asphalt-Fläche)

Höhe: 1500m

Inhaber: Hermanos Barrantes Zuñiga

Stadt: Lourdes de Naranjo

Region: Occidental Valley

Cafetalera Herbazú ist ein Familienbusiness. Die Farm besteht aus 13 Mico-Farmen, die im Durchschnitt 2,5 Hektar groß sind, von denen jede einem der 13 Barrantes Zuñiga-Geschwister gehört. Der älteste Bruder, Don Tonio Barrantes, managt die Wet Mill der Familie und die fünf Brüder und acht Schwestern der Familie überwachen den Produktionsprozess von der Ernte über die Aufbereitung und Verpackung bis hin zum Export.

Die Farmen liegen in ca. 1500m in den Höhenlagen der Naranjo-Region in Costa-Rica’s westlichem Tal. Sowohl das Klima als auch die Bodenqualität sind für die Produktion von Spezialitätenkaffee ideal und die Kaffees der Farm gehören regelmäßig zu Gewinnern im Cup-Of-Excellence-Programm.

Die Familie produziert bereits seit ca. 50 Jahren Kaffee, jedoch besitzt die Familie erst seit 2001 eine sogenannte Wet Mill (Nass-Aufbereitungsanlage) und war damit eine der ersten Farmen in Costa Rica.

Die Haupterntezeit ist normalerweise zwischen Januar und Februar. Die Kaffees werden per Hand gepflückt und die Kirschen (Kaffeefrüchte) sofort entpulpt („Fruchtfleisch“ entfernt). Danach werden sie auf Patios getrocknet und sorfältig für den Export vorbereitet.

Cupping Notes:

  • Clean Cup: 8
  • Sweetness: 7
  • Acidity: 7
  • Mouthfeel: 6
  • Flavour: 7
  • Aftertaste: 8
  • Balance: 7
  • Correction: 36
  • Total: 86

Sehr rein, etwas erhöhte Säure, mittlerer Körper. Komplexe Aromen, die an Grapefruit erinnern.


Kaffeevorstellung: El Borbollón – El Salvador

Posted: Oktober 3rd, 2011 | Author: matthias | Filed under: Kaffees | No Comments »

Farm: La Reforma & El Cerro
Inhaber: Alvarez-Familie
Varietät: Bourbon
Aufbereitungsmethode: gewaschen
Anbauhöhe: 1300-1500m
Stadt: Santa Ana
Region: Santa Ana Vulkan

Die Alvarez-Familie baut bereits seit über 100 Jahren und über 4 Generationen hinweg Kaffee in El Salvador an. Deren preisgekrönten Farmen liegen in den saftig grünen Hügeln von Santa Ana im Westen des Landes, deren reichhaltige vulkanische Böden und mildes Klima ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau liefern. Die Bohnen, die zusammen „El Borbollón ausmachen, stammen von zwei benachbarten Farmen: La Reforma und El Cerro. Die werden von Dezember bis März handgepflückt und gesammelt in traditionellen handgewebten Körben. Die Pflücker werden speziell für die Selektion der richtigen (reif und fehlerfrei) Kaffeekirschen trainiert.

Die Alvarez-Familie leistet den lokalen Gemeinden keinen unerheblichen Beitrag, indem sie Schulen für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren und eine Gesundheitsversorgung auf ihren Farmen kostenlos zur Verfügung stellt. Außerdem ist die Familie bemüht um die Etablierung von nachhaltigen Methoden zur Bewirtschaftung der Flächen, um die natürliche Umgebung zu erhalten. All ihre Kaffees wachsen unter schattenspendenen Bäumen, die den Boden bereichern und erhalten und einen wertvollen Lebensraum für Vögel und andere wild lebende Tiere bieten.

Dies ist die zweite Komponente unseres Herbst-Espressos. Später dazu mehr.

Cupping Notes:

  • Clean Cup: 8
  • Sweetness: 7
  • Acidity: 7
  • Mouthfeel: 7
  • Flavour: 7
  • Aftertaste: 8
  • Balance: 8
  • Correction: 36
  • Total: 88

Sehr rein, ausgewogene (vorhandene) Säure, hoher Körper. Zartbitterschokolade und Orangen.


Kaffeevorstellung: Fazenda das Almas – Brasilien

Posted: Oktober 2nd, 2011 | Author: matthias | Filed under: Kaffees | No Comments »

Es geht weiter mit dem zweiten Kaffee und dem ersten Kaffee, den wir für unseren ersten saisonalen Blend verwenden.

  • Farm: Fazenda das Almas
  • Varietät(en): Mundo Novo, Catuai, Catucai, Rubi, Icatu und Bourbon
  • Aufbereitung: Pulped Natural
Höhe: 950-1150m
  • Inhaber: Virgulino Adriano Muniz
  • Stadt: Cabo Verde
  • Region: Minas Gerais

Die Fazenda Das Almas befindet sich in der Cabo Verde Region des südlichen Minas Gerais (Sul de Minas). Der Name des Farm (Alma= Seele) soll sich daraus ableiten, dass als das Gebiet erstmals von portugiesischen Einwanderern von den Azoren besiedelt wurde, die mit sich den Brauch brachten, religiöse Zeremonien auf den höchsten Flächen des Landes abzuhalten indem Glauben, es würde sie dem Himmel näher bringen.

Die Muniz Familie baut seit 1942 auf Das Almas Kaffee an. Deren Philosophie ist es, hochwertigen Kaffee auf ökonomisch erfolgreiche, sozial gerechte und umweltfreundliche Art und Weise anzubauen. Nachfolgende Generationen haben nach und nach in Verbesserungen der Farm investiert, weshalb diese heute gut ausgestattet und geführt ist.

Das steile Terrain, auf dem die Farm liegt, macht eine Bearbeitung mit Maschinen fast unmöglich. Der Kaffee wird durch einen hohen Einsatz von Arbeitskraft dort, wo er am reifsten ist, handgepflückt und dann handsortiert, um zu gewährleisten, dass perfekt reife Kaffeekirschen zusammen aufbereitet werden. Dieser Kaffee wird (typisch für Brasilien) nach der Pulped Natural Methode aufbereitet. Dabei werden die Bohnen entpulpet und dann mit dem noch vorhandenen an den Bohnen klebenden Schleim (Mucilage) getrocknet, was eine höhere Süße nach sich zieht.

Das Almas hat einen strikten Sozialplan für seine Arbeiter, die ein umfangreiches Training und eine Gesundheitsversorgung und Bildung für deren Kinder erhalten. Außerdem kümmert sich die Farm um die Umwelt, indem Wasserläufe und Wälder geschützt werden, der Energieverbrauch wird minimiert und das Abwasser der Nassaufbereitungsanlage wird gefiltert, um eine Verschmutzung des lokalen Flusses zu verhindern.

Soweit zum ersten Bestandteil unseres Herbst Espresso.

Cupping Notes:

  • Clean Cup: 6
  • Sweetness: 7
  • Acidity: 6
  • Mouthfeel: 8
  • Flavour: 7
  • Aftertaste: 6
  • Balance: 8
  • Correction: 36
  • Total: 84

Ausgewogene Säure, hoher Körper. Milchschokolade und Aprikosenmarmelade.

 


Kaffeevorstellung: Kenia Gethumbwini Peaberry – unser aktueller Filter

Posted: Oktober 2nd, 2011 | Author: matthias | Filed under: Kaffees | No Comments »

Es wird Zeit, dass wir unsere gerade frisch erworbenen Kaffes näher vorstellen.

Wir beginnen mit einem Kaffee, den wir speziell für unsere Filterkaffees ausgewählt haben. Wie einige von Euch wissen, sehen wir den Filterkaffee als den Weg, um gezielt Kaffees und dessen individuellen Eigenschaften zu präsentieren, da bei dieser Brühmethode (bzw. eher Gattung, da es mehrere “Methoden” gibt)  die Aromen besonders klar dargestellt werden. Bei der Espresso-Methode werden viele Aromen durch eine erhöhte Dichte und Intensität des Getränks überdeckt. Insbesondere Röstaromen und der typische Geschmack von Robustas werden nicht so schonungslos an den Tag gelegt. Wir sind keine Feinde der Espresso-Methode, ganz im Gegenteil, macht sie doch 99% unseres täglichen Umsatzes im Laden aus. Sie stellt nur andere Anforderungen an die Kaffeeauswahl, aber dazu mehr, wenn wir auf unsere “Espresso-Kaffees” eingehen.

Für unseren Filter wollten wir einen sauberen, frischen und komplexen Kaffee haben. Der Kenia Gethumbwini Peaberry ist so einer und gleichzeitig eine Art Lustkauf für uns.

  • Farm: Gethumbwini Estate
  • Varietät: SL-59
  • Aufbereitung: gewaschen
  • Höhe: 1675m
  • Inhaber: SOCFINAF
  • Stadt: Thika, 35km nördlich von Nairobi

Der Gethumbwini Estate gehört seit 1957 von der franzörischen SOCFINAF-Gesellschaft, dürfte aber bereits über 80 Jahre alt sein. gemanagt wird die Farm von Group Manager Mr. Harries, dem zweiten Manager, Mr. Ngungute und seinem Assistenten Herr Gitonga.

Die Farm liegt ca. 40km nördlich von Nairobi an den Ausläufern des Aberdare-Gebirges. Sie umfasst ca. 1000 Hektar, wobei 350 davon mit Kaffee bepflanzt sind. Die Anbauhöhe beträgt bis ca. 1800m und der jährliche Niederschlag beträgt ca. 1000mm, der sich auf zwei Regenperioden konzentriert.Die Temperatur reicht von 15-26°C. Die Böden sind vulkanisch, was ideale Bedingungen für den Anbau von hochwertigem Kaffee sind.

Die Kaffees des Gethumbwini Estate werden in eigenen “Hulling Facilities” (“schälen”) nass entpulpt. Danach werden die Kaffees über Nacht fermentiert und danach gewaschen und getrocknet.

Es gibt zwei Ernten pro Jahr, die frühe Ernte im Juni/Juli und die späte von Oktober bis Dezember.

Auf der Farm gibt es vielfältiges Formen von wildlebenden Tieren wie beispielsweise Schlangen, Eulen, Hasen, Falken und Nilpferde und die Farm-Arbeiter werden über die Wichtigkeit von deren Bewahrung unterrichtet.

Die Farmarbeiter werden mit sozialen Leistungen wir Unterbringung mit sauberem Trinkwasser und Elektrizität, medizinischer Versorgung durch eine qualifizierte Krankenschwester auf der Farm (auch für deren Familie). Darüber hinaus gibt es eine Schule für die Kinder der Arbeiter.

Et voilá, das war’s für unseren ersten Kaffee.  Natürlich ist er nicht nur bei uns im Ausschank, sondern auch für zu Hause zu haben. Wir bieten ihn bei uns im Laden für 6€ für 250g an. Wir empfehlen dringend die Verwendung einer eigenen Mühle! Wer noch über keine verfügt, findet bei uns eine Hario Skerton für 45€. Gute elektische Modelle gibt es ab ca. 75€.

Cupping Notes:

  • Clean Cup: 8
  • Sweetness: 7
  • Acidity: 8
  • Mouthfeel: 6
  • Flavour: 7
  • Aftertaste: 8
  • Balance: 7
  • Correction: 36
  • Total: 87

Dunkles Caramel und beim Abkühlen Zitrusnoten.

 


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